Javafarn – eine pflegeleichte Aquarienpflanze

Schmalblättriger JavafarnJavafarn ist ein Klassiker unter den Aquarienpflanzen. Welche Eigenschaften in Hinblick auf Optik und Anspruch dazu beigetragen haben, dass diese Pflanze ein Dauerbrenner in der Aquaristik ist, erfahren Sie in diesem Artikel. Zudem gehen wir darauf ein, ob Javafarn auch für ein Garnelenbecken geeignet sein könnte, ob es bei dieser Pflanze offenkundiges Verwechslungspotenzial gibt und wie sich Javafarn einfach vermehren lässt.

Optik des Javafarns und Aquariumgestaltung

Javafarn gehört der Familie der Tüpfelfarngewächse an und weist Blätter auf, die recht lang werden, allerdings in ihrer Breite begrenzt bleiben, sodass sie stets eine längliche Formgebung zeigen. Wie lang die Blätter des Javafarns werden können, hängt dabei unter anderem auch von der gewählten Unterart ab. Manche Varianten zeigen eine Blattlänge bis hin zu einem halben Meter, deutlich bekannter dürften allerdings Varianten sein, bei denen die Blätter ein um ca. 2/3 geringeres Wachstumspotenzial aufweisen. Die längliche Blattform, deutlich erkennbare Blattadern, die leicht gekräuselten Blattränder und das satte Grün verleihen der Pflanze ein dynamisches und frisches Erscheinungsbild.

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Die Kultivierung von Javafarn im Aquarium gilt als einfach. Damit die Pflanze aber auch wirklich gut gedeiht, muss vor allem beim Einbringen in das Becken eine wichtige Grundregel beachtet werden: Javafarn darf nie in den Bodengrund eingepflanzt werden. Sein Erdspross muss unbedeckt bleiben, damit er und mit ihm die ganze Pflanze nicht schnell das Zeitliche segnet. Je nach Größe des Aquariums eignet sich Javafarn vor allem als Pflanze für den Mittelgrund, bei sehr großen bzw. kleinen Bassins aber auch als Vordergrund- bzw. Hintergrundpflanze. Da der empfindliche Erdspross des Javafarns nicht klassisch eingepflanzt werden darf, wird die Pflanze häufig auf Dekorationsgegenstände aufgebunden. Wem hier Wurzeln oder Steine zu langweilig sind, könnte zum Beispiel auch eine Kokosnussschale mit dieser hübschen Pflanze aufwerten.

Javafarn im Garnelenaquarium

Javafarn microsorum-pteropusDa Javafarn ein echter Klassiker unter den Aquariumpflanzen ist, hat er sicherlich auch Einzug in unzählige Garnelenaquarien gehalten. Allerdings spinnen sich um die Eignung von Javafarn für ein Garnelenaquarium auch einige Gerüchte. In dieser Hinsicht wird mitunter vermutet, dass diese Pflanze bei Beschädigung Stoffe abgeben könnte, die für Garnelen giftig seien. Ob etwas an diesen Gerüchten dran ist, erscheint allerdings alleine schon daher fraglich, da Javafarn derart weit in der Aquaristik verbreitet ist. Tatsächliche negative Einflüsse müssten dann eigentlich bekannter sein und den Status eines Gerüchtes längst überwunden haben. Allerdings können auch wir die besagten Gerüchte an dieser Stelle weder vollständig entkräften noch fachgerecht bestätigen. Wer Javafarn trotz dieser leichten Ungewissheit im Garnelenbecken ausprobieren möchte, sollte zumindest wie bei allen anderen Pflanzen auf ein gründliches Wässern vor dem Einbringen und auf einen schonenden Umgang mit den Pflanzen im Aquarium nicht verzichten.

Verwechslungspotenzial bei Javafarn

Die Gefahr, Javafarn mit anderen im Handel angebotenen typischen Aquariumpflanzen zu verwechseln, sollte eher gering sein, ist allerdings auch nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Zu unterscheiden ist dabei eine potenzielle Verwechslungsgefahr aufgrund des deutschen Trivialnamens sowie aus optischen Gründen:

Namenstechnisches Verwechslungspotenzial: Aquaristikneulinge, denen es noch an Praxiserfahrung mangelt, könnten rein vom Namen her den Javafarn mit dem Javamoos verwechseln. In der Praxis selbst ist eine solche Verwechslung allerdings nahezu ausgeschlossen, da sich beide Pflanzen optisch deutlich voneinander unterscheiden. Merke: Moose sind feingliedrig, Farne zeigen klassische Blätter.

Optisches Verwechslungspotenzial: Wer den Javafarn einmal kennengelernt hat, wird ihn mit Sicherheit gut von anderen Aquarienpflanzen unterscheiden können. Primär der Umstand, dass der Javafarn selbst in diversen Varianten vorkommt, könnte manchmal für ein wenig Verwirrung sorgen. Wichtig ist hier vor allem, eine Variante auszuwählen, die aufgrund ihres Wachstums auch wirklich für die jeweiligen Gestaltungswünsche geeignet ist.

Unkomplizierte Vermehrung des Javafarns

Die Aquaristik kann mitunter ein recht kostspieliges Hobby sein. Daher sind viele der echten Kenner gerne bereit und in der Lage, durch Tüfteln und Engagement günstige Alternativen zum ständigen Neukauf von Einrichtungsgegenständen und Co. fürs Aquarium zu schaffen. Bei Aquarienpflanzen spielt in dieser Hinsicht die Vermehrung der Pflanzen eine wichtige Rolle. Gelingt diese, kann grüner Nachschub für weitere Aquarien kostengünstig gewonnen werden. Beim Javafarn ist die Vermehrung sehr einfach, da die Pflanze im Laufe der Zeit üblicherweise selbst Ableger bildet. Diese sind an den Blättern zu finden und können, wenn sie eine geeignete Größe erreicht haben, entnommen und andernorts verwendet werden.

Auf einen Blick

  • Optisch sorgt Javafarn durch diverse Eigenschaften für Dynamik und Lebendigkeit im Aquarium.
  • Die Pflege von Javafarn gestaltet sich einfach, besonderer Wert ist allerdings auf das korrekte Einbringen der Pflanze in das Aquarium zu legen.
  • Die Eignung von Javafarn für ein Garnelenaquarium steht mitunter zur Diskussion.
  • Javafarn eignet sich vor allem als Pflanze für den Mittelgrund – mitunter aber auch für den Vordergrund oder Hintergrund. Sie kann zudem etliche Einrichtungsgegenstände begrünen.
  • Die Vermehrung von Javafarn durch Ableger ist einfach und trägt zu einer Kostenersparnis bei, wenn zu einem späteren Zeitpunkt weitere Aquarien eingerichtet werden sollen.
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