Süßwassertang

SüßwassertangDer Name Süßwassertang ist wie viele Trivialnamen, die Pflanzen und Tieren zugewiesen werden, irreführend: Bei dieser Pflanze, welcher der lateinische Name Lomariopsis cf. lineata zugeteilt wurde und die gerne in Aquarien eingesetzt wird, handelt es sich keinesfalls um Tang. Die Namensgebung beruht nicht auf einer botanischen Verwandtschaft, sondern lediglich auf einer optischen Ähnlichkeit zwischen Süßwassertang und Tang, wie man ihn aus dem Meer kennt. Auch weitere optische Ähnlichkeiten, die der Süßwassertang zu anderen Pflanzen aufweist, können die Zuordnung erschweren und den Aquarianer schnell in die Irre führen: Süßwassertang ist auch kein Moos, wie oftmals fälschlicherweise angenommen wird. Vielmehr soll es sich bei dieser außergewöhnlichen Pflanze um eine Vorstufe eines Farns handeln – ein recht kompliziertes botanisches Thema. Auch wenn die botanische Einordnung früher sogar Fachleuten und heute immer noch vielen Laien schwerfällt: Dieser Umstand mindert nicht die optische Attraktivität und die gute Einsetzbarkeit von Süßwassertang in Aquarien. Auch in Becken, in denen Garnelen gehalten werden, kann man Süßwassertang kultivieren. Da die Pflanze dichte Polster bildet, bietet sie viele Versteckmöglichkeiten für Garnelen. Zudem wird sie gerne von den Garnelen abgegrast. Im Folgenden erfahren Sie mehr über den Süßwassertang, seine Ansprüche sowie über die Gestaltungsmöglichkeiten, die er offenbart.

Ansprüche des Süßwassertangs

Aquarianer beschreiben den Süßwassertang in der Regel als relativ anspruchslose Pflanze, sodass der Schluss naheliegt, dass auch Anfänger Süßwassertang zur Einrichtung ihres Aquariums nutzen können. Hinsichtlich der Wasserwerte weist die Pflanze in der Regel ein relativ großes Toleranzspektrum auf, Aquarianer können aber auch im Handel Informationen zu den besten Haltungsbedingungen in Erfahrung bringen. Wichtig ist es beim Süßwassertang dass er eine ausreichend intensive Beleuchtung erhält. Zwar muss zu wenig Licht hier nicht gleich zum unzureichenden Gedeihen führen, mehr Licht ist allerdings offenbar eine wichtige Voraussetzung, damit der Süßwassertang die beliebte kompakte Wachstumsform aufweisen kann. Allerdings gibt es auch hier widersprüchliche Ansichten.

Das Wachstum des Süßwassertangs kann nicht als sonderlich schnell beschrieben werden. Es dauert schon eine ganze Weile, bis die Pflanzen merklich gewachsen sind. Dennoch kann Süßwassertang mit der Zeit auch relativ groß werden. Sollte er einmal zu viel Platz in einem Aquarium einnehmen, kann man die Polster auch teilen und nicht benötigte Stücke in ein anderes Aquarium geben.

Gestaltungsmöglichkeiten mit Süßwassertang

Wie schon erwähnt, sind die Polster, die der Süßwassertang bildet, optisch sehr attraktiv. Die Pflanze weist dabei eine intensive hellgrüne Farbgebung auf, die sie zu einem echten Blickfang macht. Möchte man den Süßwassertang am Boden des Aquariums platzieren, muss man die Pflanzen nicht zwingend extra fixieren: Der Süßwassertang verweilt am Bodengrund und treibt nicht zur Wasseroberfläche. Nicht auszuschließen ist hierbei natürlich, dass sich das Polster zum Beispiel durch den Einfluss von Strömungen oder durch das Einwirken von Aquarienbewohnern bewegt. Ist eine Befestigung gewünscht, damit der Süßwassertang an einer exakten Stelle am Bodengrund verweilt, kann zum Beispiel mit Pflanznadeln gearbeitet werden. Süßwassertang findet man in vielen Aquarien als Pflanze, die den Vordergrund, manchmal auch die Mitte des Aquariums, begrünt. Zu diesem Zwecke werden oft Gruppen aus einzelnen Pflanzen zusammengestellt. Auch Wurzeln und Steine können mit Süßwassertang verschönert werden, was der Aquariumseinrichtung einen noch natürlicheren Ausdruck verleihen kann. Als Befestigungsmaterial empfehlen sich unter anderem auch Haarnetze: Hier dauert es allerdings aufgrund des relativ langsamen Wachstums des Süßwassertangs eine Weile, bis das Netz nicht mehr sichtbar ist.

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