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Amanogarnelen

  • Amanogarnelen
  • Größe: bis 5cm
  • Temperatur: 23 - 27 C
  • Gesamthärte: bis 20 dgH
  • pH-Wert: 6 - 8
  • Haltung: einfach

Amanogarnele - Caridina japonica (multidentata) 2,5 cm -> Weitere Bilder und Bestellmöglichkeit



Bei den Amanogarnelen handelt es sich um Süßwassergarnelen der Gattung Caridina, ein Umstand, der sich auch aus der wissenschaftlichen lateinischen Bezeichnung dieser Garnelenart – Caridina multidentata – schließen lässt. Diese Gattung hat eine Vielzahl an Arten hervorgebracht. Dabei darf man allerdings nicht den Fehler begehen, die sogenannte Yamatonuma-Garnele und die Japanische Süßwassergarnele als weitere Arten zu betrachten. Diese Bezeichnungen sind lediglich Synonyme, mit denen ebenfalls die Amanogarnelen benannt werden. Die Amanogarnelen sind in Deutschland beliebte Aquarienbewohner, die durch ihren Hunger auf Algen auch äußerst nützlich sind. Dennoch unterscheiden sich die Amanogarnelen in vielen Punkten von anderen Garnelenarten wie der White Pearl Garnele oder der Bienengarnele.

Äußeres Erscheinungsbild und Geschlechtsspezifika

Schon anhand der Größe kann man Amanogarnelen gut von Arten wie der Bienengarnele unterscheiden: Amanogarnelen sind mit bis zu 5 cm Körperlänge, ja manchmal sogar ein wenig mehr, wesentlich größer. Auch ihre Färbung und Musterung sind spezifisch: Die Körpergrundfarbe ist hell und leicht transparent. Eine Musterung ergibt sich durch kleine, dunklere Punkte, die sich vornehmlich am seitlichen Rumpf der Garnele befinden und die in Linien angeordnet sind.

Bei den Amanogarnelen fällt eine Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen nicht allzu schwer, wenn diese ausgewachsen sind: Die Weibchen weisen einen massiveren Körperbau auf und sind mitunter erkennbar größer als die männlichen Amanogarnelen. Zudem können Weibchen auch oft am Laichansatz erkannt werden, der sich im Nacken der Garnelen befindet. Amanogarnelen können sich zwar in ähnlich regelmäßigen Abständen vermehren wie Garnelen des spezialisierten Fortpflanzungstyps, sie bringen allerdings keine voll entwickelten Jungtiere zur Welt, sondern Larven. Sie gehören somit dem primitiven Fortpflanzungstyp an, welches auch auf die Zucht von Amanogarnelen bedeutende Auswirkungen hat.

Die richtige Haltung von Amanogarnelen

Obwohl die Zucht von Amanogarnelen komplizierter ist, als beispielweise diejenige von White Pearl Garnelen , ist die Haltung an sich ohne großen Aufwand möglich. Die Garnelen können mit unterschiedlichen Wassertemperaturen zurechtkommen, ein Wert zwischen ca. 16 und 27 Grad ist möglich, wobei erfahrene Aquarianer oftmals höhere Temperaturen zwischen ca. 23 bis 27 Grad empfehlen. Die Gesamthärte darf bis 20° dgH reichen, der PHWert sollte in etwa zwischen 6 und 8 liegen. Regelmäßige Wasserwechsel sind auch bei Garnelenbecken notwendig. Ein wenig Aufwand sollte man bei der Haltung von Garnelen auch hinsichtlich der Schwermetallüberprüfung in Kauf nehmen: Ist das Wasser mit solchen Rückständen belastet, kann dies die Gesundheit der Garnelen gefährden. Eventuell muss mit Schwermetall bindenden Wasseraufbereitern gearbeitet werden.

Nicht vergessen sollten zukünftige Halter von Amanogarnelen zudem, dass sich die Garnelen in Gruppen am wohlsten fühlen. Kleinstgruppen von weniger als zehn Amanogarnelen sollten nicht gehalten werden. Die Beckengröße sollte dabei der Aquarienbewohneranzahl angepasst sein: Die Garnelen können sich dann besser entwickeln. Ausreichende Bepflanzung mit Moosen und kleinblättrigen Pflanzen sowie ein feiner Untergrund sorgen für Versteckmöglichkeiten und für ein erreichbares Vorkommen von Futterquellen wie Mulm.

Futter für Amanogarnelen

Amanogarnelen fressen äußerst gerne Algen – nicht selten werden sie extra zum Zwecke der Algenbekämpfung gehalten. Den Nahrungsplan ergänzen und somit für gesundheitsfördernde Abwechslung sorgen kann der Halter durch die Gabe handelsüblichen Garnelenfutters und durch das Zufüttern gekochten Gemüses wie Erbsen und Spinat. Bei der Algenbekämpfung konzentrieren sich die Amanogarnelen hauptsächlich auf Algen, die sich am Grund des Aquariums bilden.

Lebenserwartung von Amanogarnelen

Amanogarnelen können im Übrigen bedeutend älter werden als zum Beispiel White Pearls: Sechs bis maximal acht Jahre können bei guter Haltung erreicht werden. Dies bedeutet auch, dass die Nachzucht behutsam angegangen werden muss, damit es nicht zu einer Überbevölkerung im Garnelenaquarium kommt. Verläuft ein Zuchtversuch positiv, ist nicht selten mit Hunderten Nachkommen zu rechnen. Für dieses hohe Aufkommen sollte man vorgesorgt haben und/oder Abnehmer kennen.

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