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Kardinalsgarnele

  • Kardinalsgarnele
  • Größe: bis 2cm
  • Temperatur: 27 - 32 C
  • Gesamthärte: bis 10 dgH
  • pH-Wert: 7,9 - 8,5
  • Haltung: schwierig

Der wissenschaftliche Name für die im Allgemeinen als Kardinalsgarnele bekannte Garnelenart ist Caridina dennerli. Insbesondere zwei Merkmale machen die Kardinalsgarnele zu etwas Besonderem. Zum einen ist dies die Herkunft der Garnele: Die Kardinalsgarnele wird zu den Sulawesi-Garnelen gerechnet. Sulawesi ist eine indonesische Insel, die dafür bekannt ist, eine besondere Tier- und Pflanzenwelt aufzuweisen. Zum anderen ist die optische Erscheinung der Kardinalsgarnele bemerkenswert, sodass diese Garnelenart zum Star in jedem Aquarium werden kann.

Das Äußere der Kardinalsgarnelen

Den Namen Kardinalsgarnele trägt die Caridina dennerli nicht ohne Grund: Ihr Erscheinungsbild ist beeindruckend und geradezu majestätisch. Die Körperfarbe dieser Garnelenart erinnert an die Kleidung der namensgebenden Würdenträger der katholischen Kirche und erstrahlt dementsprechend in vielen Fällen in einem intensiven Rot. Es gibt allerdings auch Farbvarianten, bei denen die Tiere dunkler erscheinen. Zu der intensiven Körperfärbung hinzu kommt eine Zeichnung, die ebenfalls außergewöhnlich ist: Der Körper der Kardinalsgarnele ist über und über mit hellen Punkten übersät, die zum Teil regelrecht leuchten und somit nahezu an kleine Diamanten erinnern. Die Scheren der Kardinalsgarnele sind weiß gefärbt, sodass ein attraktiver Kontrast zu der Körpergrundfärbung entsteht. Auch hinsichtlich ihres Körperbaus zieht die Kardinalsgarnele die Aufmerksamkeit auf sich. Der Körper ist relativ schlank geformt, was den Tieren zusätzlich ein elegantes Erscheinungsbild verleiht. Zudem bleiben die Tiere relativ klein: In der Regel sind sie mit ca. zwei Zentimetern ausgewachsen.

Haltung der Kardinalsgarnele

Wer seine Liebe zu Sulawesi-Garnelen wie der Kardinalsgarnele entdeckt hat, wird sicherlich ein reines Artbecken für die besonderen Tiere bereitstellen. Die Marktpreise für Kardinalsgarnelen liegen in der Regel merklich höher als für andere Süßwassergarnelen, die in Deutschland bereits eine weite Verbreitung gefunden haben und von zahlreichen Aquarianern nachgezüchtet werden. Dennoch sollte man auch die Kardinalsgarnele in kleinen Gruppen ab ca. 10 Tiere halten. Für Vergesellschaftungen eignen sich Schnecken besser als Fische. Auch in einem Artbecken sollten den Kardinalsgarnelen dabei ausreichend Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden. Trotz einer reichlichen Bepflanzung bzw. anderen Beckeneinrichtung, die Versteckmöglichkeiten bietet, wird man die Tiere immer wieder beobachten können, wie sie etwa am Bodengrund herumkrabbeln und nach Nahrung suchen. Weniger leicht zu erzeugen als die Einrichtung eines Beckens für Kardinalsgarnelen sind die idealen Wasserwerte, bei denen sich die Tiere am wohlsten fühlen. Eindeutig geklärt ist hierbei nur wenig, da die Kardinalsgarnele noch nicht sehr lange von deutschen Aquarianern gehalten wird: Höhere Wassertemperaturen (26 bis 32 Grad) scheinen allerdings vorteilhaft zu sein. Aquarianer sollten sich dementsprechend bei ihrem Züchter erkundigen, welche Erfahrungen dieser hinsichtlich der idealen Wasserwerte sammeln konnte.

Nachwuchs bei den Kardinalsgarnelen

Auch wenn es angesichts der exotischen optischen Attraktivität und den vergleichsweise nicht niedrigen Kaufpreisen kaum zu glauben ist: Die Kardinalsgarnele kann im Süßwasser gezüchtet werden. Dieses ist für den Aquarianer ein großer Vorteil: Er muss nicht mit Brackwasser experimentieren und einzelne Garnelen umsetzen. Ebenfalls vorteilhaft ist es, dass die Kardinalsgarnele voll entwickelte Jungtiere hervorbringt. Durch diese Reproduktionseigenschaft steigen die Chancen, dass die kleinen Garnelen besser durchzubringen sind.

Die beiden hier genannten Vorteile können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Vermehrung von Kardinalsgarnelen in der Regel nicht so einfach ist wie diejenige von anderen Arten, die dem spezialisierten Fortpflanzungstypus angehören. Dieses liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit daran, dass die idealen Wasserwerte für diese Garnelenart nur schwer zu bestimmen sind und pro Wurf nur relativ wenige Jungtiere hervorgebracht werden. Für Liebhaber von Sulawesi-Garnelen wird es allerdings sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis sein, wenn er in seinem Aquarium zum ersten Mal Nachwuchs der Kardinalsgarnele entdeckt. Dies gilt insbesondere auch deshalb, da die Jungtiere ihren Elterntieren bereits sehr ähnlich sehen. Ein wenig Engagement und Feingefühl sollte man also durchaus investieren, wenn man Kardinalsgarnelen vermehren möchte.

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