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Rote Nashorngarnele

  • Nashorngarnele
  • Größe: bis 4cm
  • Temperatur: 20 - 28 C
  • Gesamthärte: bis 14 dgH
  • pH-Wert: 6,5 - 7,5
  • Haltung: schwierig

Rote Nashorngarnele - Caridina gracilirostris -> Weitere Bilder und Bestellmöglichkeit



Die Rote Nashorngarnele ist eine ganz besondere Garnele: Zum einen ist ihr Aussehen sehr exotisch, zum anderen stellt sie besondere Herausforderungen in der Zucht. Sie ist somit eine Garnelenart, deren Haltung für Garnelenfreunde empfohlen werden kann, die das Außergewöhnliche schätzen und eventuell auch dazu bereit sind, hierfür einen höheren Aufwand bezüglich der Zucht in Kauf zu nehmen. Der wissenschaftliche Name, unter dem die Rote Nashorngarnele auch bekannt ist, lautet Caridina gracilirostris. Darüber hinaus existieren verkaufsfördernde und einfallsreiche deutsche Namen wie Pinocciogarnele. Ursprünglich stammt die Rote Nashorngarnele aus Asien. In freier Natur bewohnt sie unterschiedliche Lebensräume, wobei sie auch Brackwasser und Meereswasser nutzen kann.

Rote Nashorngarnele: Die Nase als Namensgeber

Wie die beiden deutschen Namen Rote Nashorngarnele und Pinocciogarnele bereits nahelegen, sieht man den Tieren ihre Artzugehörigkeit quasi an der Nasenspitze an. Das Rostrum ist bei der Roten Nashorngarnele sehr lang gestreckt und rötlich gefärbt. Der Körper erscheint häufig in einem transparenten Ton und wird nicht selten von einer roten Linie durchzogen. Mitunter können auf dem Körper der Tiere auch weitere leichte Zeichnungen vorhanden sein. Eine Rote Nashorngarnele verfügt über die Fähigkeit, ein abgebrochenes Rostrum zu ersetzen. Dieses gelingt durch Häutung und sorgt dafür, dass die Tiere ihr charakteristisches Aussehen auf Dauer bewahren können.

Rote Nashorngarnele und ihre Vermehrung

Die Rote Nashorngarnele ist zwar eine der optisch attraktivsten Garnelenarten, sie zu vermehren ist allerdings äußerst kompliziert. Eine Rote Nashorngarnele wird nicht als voll entwickeltes Jungtier geboren. Vielmehr setzen die Weibchen enorm hohe Zahlen an Larven ab. Diese hohe Zahl an Larven ist aber kein Garant dafür, dass eine reichhaltige Nachzucht aufgebaut werden kann: Insbesondere die Aufzucht der Larven in Süßwasser ist nicht möglich. Nur Brackwasser kann der Roten Nashorngarnele im Larvenstadium die Voraussetzungen bieten, welche sie für eine normale Entwicklung benötigt.

Wie genau man dabei vorgehen muss, um erfolgreich Rote Nashorngarnelen nachzüchten zu können, bleibt dabei bisher noch ein wenig im Dunkeln. Anzunehmen ist, dass die Nachzucht ähnlich funktionieren könnte wie bei der Amanogarnele – allerdings mit der Ausnahme, dass die Elterntiere mitunter auch im salzhaltigen Wasser gehalten werden. Aufgrund dessen, dass auch erfahrene Züchter mit der Vermehrung von Garnelen des primitiven Fortpflanzungstypus oft Probleme haben, kann geschlossen werden, dass sehr viele Faktoren, eventuell auch zunächst unwichtig erscheinende, für eine erfolgreiche Nachzucht beachtet werden müssen. Die Rote Nashorngarnele zu züchten, ist somit ein spannendes Unterfangen, bei dem sich der ambitionierte Aquarianer allerdings auch auf Herausforderungen einstellen muss.

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