Geweihschnecken – Blickfang fürs Garnelenaquarium

Viele Schneckenarten eignen sich für eine Vergesellschaftung mit Garnelen. Da allerdings auch diese Tiere nicht nur Beiwerk sein sollten, liegt es nahe, dass Garnelenhalter sich vor Vergesellschaftungsversuchen gründlich über geeignete Schneckenarten informieren möchten. Falls Sie mehr über die Geweihschnecke in Erfahrung bringen möchten, sind Sie hier genau richtig. Wir klären, wie eine Geweihschnecke aussieht, welche nützlichen Entwicklungen sie auch im Garnelenaquarium anstoßen kann und warum sie im Großen und Ganzen ein unkomplizierter Aquarienbewohner ist.

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Die Geweihschnecke als kleines optisches Highlight im Aquarium

Der Name Geweihschnecke deutet nicht etwa auf eine besondere Formgebung der am Kopf der Schnecke befindlichen Fühler hin, an deren Enden die Augen der Tiere sitzen. Nein – das „Geweih“ dieser besonderen Schnecken lässt sich auf dem Schneckengehäuse finden. Dieses weist mitunter sehr auffällige Spitzen auf, die in ihrer Länge variieren können.

Geweihschnecke blackgoldWarum es zu dieser interessanten Ausformung des Schneckengehäuses gekommen ist, können wir an dieser Stelle nur mutmaßen. Führt man sich vor Augen, dass Schneckengehäuse grundsätzlich eine Schutzfunktion für die Weichtiere übernehmen, könnte man die zusätzlichen Gehäusespitzen der Geweihschnecke möglicherweise als weitere Verteidigungsmaßnahme verstehen. Dieser Gedanke darf aber nicht zu einem Trugschluss führen: Die Geweihschnecke ist keinesfalls aggressiv, sondern ganz im Gegenteil friedlich und kann daher auch gut gemeinsam mit Garnelen in einem Aquarium gehalten werden.

Geweihschnecken zeichnen sich neben ihrem auffälligen Gehäuse optisch vor allem durch ihre Farbgebungen und Gehäusemusterungen aus. Beides kann bei dieser Art stark variieren. So gibt es zum Beispiel …

  • grüne Geweihschnecken – mitunter mit einem Muster aus dunklen kleinen Strichen und Tupfen,
  • schwarz-gelb geringelte Geweihschnecken,
  • schwarz-rot geringelt Geweihschnecken,
  • bunte Geweihschnecken, deren Gehäuse mehr als zwei Farben und häufig komplexe Musterungen aufweist,
  • schwarze Geweihschnecken, deren Grundfarbe mitunter auch eher in das Bräunliche tendiert.

Für den Garnelenhalter eröffnet diese farbliche Bandbreite viele Möglichkeiten. So wäre es etwa in einigen Fällen möglich, Geweihschnecken auszuwählen, die farblich mit der jeweils gehaltenen Garnelenart korrespondieren. Auch das Arbeiten mit Farbkontrasten bei der Auswahl von Garnelenart und Geweihschnecken könnte allerdings für ein attraktives Farbspiel im Aquarium sorgen.

Nützlichkeit der Geweihschnecke

Der erfahrene Aquarianer weiß, dass man von Schnecken im Aquarium im Idealfall noch weit mehr erwarten kann, als dass diese eine friedliche Koexistenz mit zum Beispiel Garnelen führen und hübsch anzusehen sind. Wer etwa Geweihschnecken in sein Aquarium einziehen lässt, profitiert auch in Hinblick auf die Pflege des Aquariums. Geweihschnecken entpuppen sich nämlich schnell als echte Arbeitstiere. Sie sind unermüdlich damit beschäftigt, Algen und Futterreste zu vertilgen. Dieser Appetit der Geweihschnecken kann einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Wasserqualität und zur Güte des künstlichen Lebensraums im Aquarium leisten.

Unkompliziert in der Haltung mit zwei kleinen Einschränkungen

rote GeweihschneckeDie Geweihschnecke ist ein relativ unkomplizierter Aquarienbewohner. Dies äußert sich mindestens in Hinblick auf die vier Faktoren „unbeeinträchtigte Aquarienpflanzen“, „Vermehrung“, „Anschaffungskosten“ und „Aquariengröße“, auf die wir im Folgenden kurz genauer eingehen. Ein wenig wird die Unkompliziertheit der Geweihschnecke aber auch von zwei anderen Faktoren eingeschränkt, die wir weiter unten zur Sprache bringen.

Unkompliziertheit der Geweihschnecke in Hinblick auf…

Pflanzen: In der Regel macht sich die Geweihschnecke nicht an Aquarienpflanzen zu schaffen. Sie beschränkt sich vielmehr auf das Verspeisen von Futterresten und Algenaufwuchs.

Vermehrung: Eine Überpopulation mit Geweihschnecken ist im Aquarium nicht zu befürchten, da sich diese Schnecke nicht im Süßwasser vermehren kann. So kommt der Aquarianer erst gar nicht in die Misere, Abnehmer für den Schneckennachwuchs finden zu müssen. Dennoch sollten die Tiere aber auch nicht alleine gehalten werden, sondern mindestens in einer Gruppe, die drei Exemplare umfasst.

Anschaffungskosten: Geweihschnecken sind, was die Anschaffungskosten betrifft, keine kostspieligen Aquarienbewohner. Daher ist es auch eher unproblematisch, dass sich diese Schnecken nicht im Süßwasser vermehren. Die relativ geringen Anschaffungskosten sollten es in der Regel ermöglichen, einfach so viele Geweihschnecken anzuschaffen, wie es der Aquarianer für sein Aquarium für vertretbar hält.

Aquariumgröße: Die Geweihschnecke lässt sich schon in sehr kleinen Aquarien halten. Dabei sollte aber natürlich insgesamt eine gesunde Populationsdichte an Aquarientieren nicht überschritten werden.

Nun zu den Einschränkungen, welche die Haltung von Geweihschnecken zumindest einen Hauch anspruchsvoller machen. Geweihschnecken räumen wie oben beschrieben gerne im Aquarium auf, indem sie Futterreste und Algen vertilgen. Damit aber nicht genug: Die Tiere scheinen wirklich sehr auf Sauberkeit bedacht zu sein, weshalb auch das Aquarienwasser für ihre Haltung eine gute Qualität aufweisen muss.

Hinzu kommt, dass das Halten von Geweihschnecken in einem erst kürzlich eingefahrenen Aquarium problematisch sein kann. Haben sich hier noch nicht genug Algen und Mulm gebildet, könnte die Geweihschnecke an einem Nahrungsunterangebot leiden. Idealerweise kommen die Geweihschnecken also erst dann in das Becken, wenn dieses schon etwas länger stabil läuft. Dass dabei eine gute Wasserqualität und leichte Algen- und Mulmbildung keine widersprüchlichen Anforderungen sind, sollte dem erfahrenen Aquarianer bekannt sein.

Auf einen Blick

  • Vergesellschaftungen von Geweihschnecken und Garnelen sind möglich.
  • Geweihschnecken sind optisch attraktive Aquarienbewohner mit großer Varianz in Hinblick auf Färbung und Muster.
  • Diese Schneckenart hilft dem Aquarianer bei der Aquarienpflege, indem sie Algen und Futterreste eliminiert.
  • Die Haltung von Geweihschnecken ist eher unkompliziert, auch wenn auf sauberes Wasser und ein ausreichendes Angebot an Algen und Mulm zu achten ist.
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