Turmdeckelschnecken im Aquarium

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Turmdeckelschnecken eignen sich wie viele andere Schneckenarten ebenfalls für eine Vergesellschaftung mit Garnelen. Vorab sei allerdings bemerkt, dass es „die Turmdeckelschnecke“ an sich nicht gibt, vielmehr hat man es mit unterschiedlichen Arten zu tun – so etwa mit der Malaiischen Turmdeckelschnecke oder der genoppten Turmdeckelschnecke. Im Folgenden möchten wir uns primär mit der Malaiischen Turmdeckelschnecke auseinandersetzen, werden dabei in der Regel der Einfachheit halber aber lediglich von Turmdeckelschnecken sprechen. Vorab sei schon einmal verraten: Turmdeckelschnecken sind äußerst beliebt, da sie wichtige Dienste für das biologische System im Aquarium leisten können. Dazu aber später mehr.

Das Aussehen der Turmdeckelschnecke

Der Trivialname Turmdeckelschnecke ist sehr vielsagend. Den Namensbestandteil „Turm“ hat diese Schneckenart erworben, da ihr Gehäuse lang gestreckt ist. Es läuft dabei spitz zu und weist viele kleine Windungen auf. Der Begriff „Deckel“ bezieht sich wiederum auf die Fähigkeit dieser Schneckenart, das Gehäuse mit einem Deckel verschließen zu können. Durch diese Fähigkeit wird es Turmdeckelschnecken auch ermöglicht, eine gewisse Zeit am trockenen Land überleben zu können. Weniger eindeutig als diese Fähigkeit und die Gehäuseform der Turmdeckelschnecke kann ihre Farbgebung beschrieben werden: Hier gibt es verschiedene Ausprägungen, wobei Grau- und Brauntöne eine zentrale Rolle spielen. Werden Turmdeckelschnecken in Aquarien gehalten, werden sie in der Regel nicht so groß wie in der freien Natur: Gute drei Zentimeter können sie aber auch bei der Haltung im Aquarium erreichen.

Warum Turmdeckelschnecken nützlich sind

Viele Aquarianer hegen Vorurteile gegenüber Schnecken. Sind diese allerdings in einer annehmbaren Populationsdichte im Aquarium vorhanden, können sie durchaus sehr positive Leistungen für das biologische System erbringen. Dies gilt im Falle der Turmdeckelschnecken gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen fressen die Turmdeckelschnecken Futterreste und abgestorbene Pflanzenteile. Dies hat den Vorteil, dass sich diese Abfälle nicht lange zersetzen und somit nicht die Wasserqualität beeinträchtigen können. Zum anderen weisen die Turmdeckelschnecken ein interessantes Verhalten auf, das ganz nebenbei ebenfalls einen positiven Effekt für das biologische System im Aquarium hat: Sie hält sich vornehmlich im und auf dem Bodengrund auf und durchpflügt diesen regelrecht. Dies hat den Vorteil, dass der Boden im Aquarium gelockert wird und dass das Auftreten von Fäulnisstellen unwahrscheinlicher wird.

Turmdeckelschnecken beobachten

Turmdeckelschnecken sind interessante Schnecken, die zu spannenden Beobachtungen einladen. Allerdings muss der Aquarianer hierfür die Verhaltensweisen der Turmdeckelschnecken ein wenig genauer kennen. Die Turmdeckelschnecken werden nämlich primär dann aktiv, wenn das Licht im Aquarium ausgeschaltet wird. Dann graben sie sich häufig aus dem Bodengrund heraus, um im restlichen Aquarium nach Fressbarem zu suchen. Wer Turmdeckelschnecken beobachten möchte oder sich generell einmal vergewissern möchte, wie viele dieser Schnecken in seinem Becken leben, kann das Licht des Aquariums einmal nachts anschalten, nachdem es bereits eine Weile gelöscht war. Wer Glück hat, wird dabei auch kleine Turmdeckelschnecken entdecken können: Interessant ist hierbei vor allem, dass diese kleinen Schnecken bereits lebend zur Welt kommen und nicht erst aus Laich schlüpfen.

Zu viele Turmdeckelschnecken?

Auch den Bestand an Turmdeckelschnecken sollte man als Aquarianer im Blick haben. Sind zu viele Schnecken in einem Aquarium vorhanden, kann dieses das Gleichgewicht des biologischen Systems mitunter gefährden. Auch machen hungrige Turmdeckelschnecken nicht zwingend vor Aquarienpflanzen halt, was sich bei einer hohen Populationsdichte negativ auswirken könnte. Wie bei allen anderen Schnecken ist also auch bei Turmdeckelschnecken zu einem mäßigen Füttern geraten, damit die Schnecken sich nicht sprunghaft vermehren. Absolut verlässlich verhindern, dass Turmdeckelschnecken Einzug in das Aquarium nehmen, kann man in der Regel nicht: Sie heften nicht selten an Pflanzen, die der Aquarianer in das Becken einpflanzt.

Kommt es zu einer Schneckenplage im Aquarium, hilft es mitunter bereits, die Population wieder unter Kontrolle zu bekommen, indem man die Posthornschnecken einsammelt und die Futtermenge besser dosiert. Unter Umständen kann man auch Raubschnecken zur Bekämpfung von Turmdeckelschnecken und anderen Schneckenarten einsetzen. Dieses sollte man aber nur dann tun, wenn man gar keine Turmdeckelschnecken mehr in seinem Aquarium beherbergen möchte: Die Raubschnecken können nämlich sehr gefräßig sein und unterscheiden überdies nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Schneckenarten. Zudem müssen sie auch dann versorgt werden, wenn sie alle Schnecken aufgefressen haben.

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