Seemandelbaumblätter

seemandelbaumblaetterGarnelen-Fans wissen es längst: Laub im Aquarium kann positive Auswirkungen auf die Wasserqualität und die Gesundheit der Aquarienbewohner haben. Das Laub eines ganz besonderen Baums ist dabei in der Aquaristik seit Langem bekannt: Die Rede ist von dem Laub des Seemandelbaums, der ab und an auch Indischer Mandelbaum genannt wird.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über diesen ganz besonderen Baum sowie über den Einsatz der Seemandelbaumblätter in der Aquaristik.

Der Seemandelbaum

Den Seemandelbaum wird man in deutschen Wäldern vergeblich suchen: Er wächst vor allem in Südostasien. Hier erfreut er die Menschen gleich in mehrfacher Hinsicht: Die Früchte des Baumes sind teilweise essbar, das Holz kann zu Bauzwecken verwendet werden und die Rinde wird zum Teil als Medizin für Menschen eingesetzt. Insbesondere letzterer Aspekt ist bedeutend, wenn man sich näher mit der Rolle des Seemandelbaums in der Aquaristik beschäftigen möchte. Nicht nur die Rinde enthält nämlich wertvolle Biosubstanzen, sondern auch die Seemandelbaumblätter. Das getrocknete Seemandelbaumlaub wird mittlerweile auch in unseren Breiten fleißig als Aquaristikbedarf vertrieben.

Warum Seemandelbaumblätter im Garnelenaquarium?

Aeemandelbaumblätter AquariumZunächst mag es verwundern, warum Aquarianer Seemandelbaumblätter verwenden, wenn sie doch genauso gut heimisches Laub in das Aquarium geben können. Von der Verwendung der Seemandelbaumblätter versprechen sich Aquarianer allerdings besonders positive Effekte für die Wasserqualität, für das Wohlergehen sowie für die Gesundheit ihrer Schützlinge. Nachgesagt wird den exotischen Blättern unter anderem, dass sie sowohl eine antibakterielle als auch eine pilzhemmende Wirkung ausüben können. Seemandelbaumblätter sollen zudem eine leichte Senkung des ph-Wertes bewirken und helfen, dass Erkrankungen wie Entzündungen schneller überwunden werden können. Einmal abgesehen von diesen positiven Effekten auf die Gesundheit der Aquarienbewohner dienen die Seemandelbaumblätter insbesondere Garnelen als gerngesehenes Futter.

Die Angaben darüber, wie viele Seemandelbaumblätter man pro 100 Liter Wasser in das Aquarium geben sollte, unterscheiden sich. Manchmal wird die Gabe eines einzigen Blattes pro 100 Liter empfohlen, manchmal auch die Gabe von zwei bis drei Blättern pro 100 Liter. Abhängig scheint die ideale Dosierung von der Größe der verwendeten Blätter und ihrer Güte zu sein. Aquarianer sollten dementsprechend zunächst sparsam bezüglich der Dosierung sein und ggf. durch Beobachtungen und Wassertests überprüfen, ob sie die Dosis erhöhen oder verringern sollten. Die Seemandelbaumblätter können im Wasser verbleiben, bis sie zersetzt bzw. aufgefressen sind. Berücksichtigt werden muss dabei allerdings, dass nach einer gewissen Zeit (zwei bis drei Wochen) die Inhaltstoffe in der Regel aufgebraucht sind. Störende Reste können und sollten entfernt werden, woraufhin neue Blätter in das Wasser gegeben werden.

Damit die Seemandelbaumblätter ihre positive Wirkung gut entfalten können, ist allerdings nicht nur die richtige Dosierung von Bedeutung. Die Blätter sollten zudem auch richtig aufbewahrt werden. Unbeschadet überstehen Seemandelbaumblätter eine Lagerung am besten dann, wenn sie an einem trockenen und dunklen Ort aufbewahrt werden. Aquarianer sollten dabei auch auf eine luftige Aufbewahrung Wert legen, damit die Blätter nicht schwitzen und somit nicht Gefahr laufen zu verderben.

Alternativen zu Seemandelbaumblättern

Seemandelbaumblätter zu erwerben ist heutzutage kein großes Problem mehr: Im Fachhandel für Aquaristik gehören sie in der Regel fest in das Sortiment. Es kann aber andere Gründe geben, warum einzelne Aquarianer vor der Verwendung von Seemandelbaumblättern zurückschrecken. Die meisten Aquarianer finden Blätter in einem Aquarium zwar optisch attraktiv, sollten die Blätter in Einzelfällen allerdings die gewünschte Optik stören, kann man auch auf Seemandelbaumblätterkonzentrat zurückgreifen. Aquarianer sollten hierbei allerdings immer genau die Produkt- sowie Inhaltsstoffbeschreibungen und Dosierungsempfehlungen lesen und dabei u. a. prüfen, ob das Produkt für die jeweiligen Aquarienbewohner geeignet ist. Informationen bzw. Erfahrungen darüber, ob Seemandelbaumblattkonzentrat exakt dieselben positiven Eigenschaften aufweist wie das natürliche Laub, liegen uns nicht vor.

Einen anderen Grund, warum manch ein Aquarianer Abstand davon nimmt, Seemandelbaumblätter für das eigene Aquarium zu verwenden, stellen die Kosten für die Blätter dar. Wer an dieser Stelle sparen, allerdings nicht generell auf Laub im Aquarium verzichten möchte, kann auch das Laub einiger heimischer Bäume verwenden. Positive Eigenschaften werden in diesem Zusammenhang zum Beispiel den Blättern des Walnussbaumes zugeschrieben.

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