Blaue Gabunfächerhandgarnele

Blaue Gabunfächerhandgarnelen
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Deutsche Bez.:Blaue Gabunfächerhandgarnele
Lateinische Bez.:Atya gabonensis
Größe:bis 14 cm
Temperatur:25 - 28 °C
Gesamthärte:10 - 20 °dgH
pH-Wert:6,5 - 8
Haltung:mittel
Die Blaue Gabunfächerhandgarnele ist ein sehr außergewöhnlicher Aquarienbewohner. Dies liegt zum einen an der sehr interessanten Optik dieser Garnele, zum anderen aber auch daran, dass es sehr schwer ist, diese Garnelenart nachzuzüchten. Wie ihr deutscher Trivialname sofort verrät, gehört die Blaue Gabunfächerhandgarnele zu den Fächergarnelen. Hierbei handelt es sich um Garnelen, die dank ihrer Fächerhände kleine Partikel aus dem Wasser filtern können, von denen sie sich ernähren. Auch der Namensbestandteil „Gabun“ lässt sich schnell erklären, auch wenn er ein wenig willkürlich gewählt zu sein scheint: Gabun liegt in Zentralafrika an der westafrikanischen Küste und ist ein Gebiet, aus dem die Blaue Gabunfächerhandgarnele ursprünglich stammt. Die Gabunfächerhandgarnelen kommen ursprünglich aber auch in Südamerika vor. Die Blaue Gabunfächerhandgarnele ist auch unter dem deutschen Trivialnamen Blaue Monsterfächergarnele bekannt. Was ihr diesen Namen eingebracht hat, erfahren Sie im Folgenden.

Aussehen der Blauen Gabunfächerhandgarnele

Blaue GabunfächergarneleDie Blaue Gabunfächerhandgarnele weist viele optische Merkmale auf, die sehr auffällig sind. Ihre oben schon angesprochenen Fächerhände wirken sehr exotisch, genauso wie ihre Schreitbeine, von denen ein Paar die anderen an Größe deutlich übertrifft. Zudem wird die Blaue Gabunfächerhandgarnele sehr groß: Ausgewachsene Exemplare können schon einmal vierzehn Zentimeter lang sein. Alleine dies scheint schon Grund genug für den Alternativnamen Blaue Monsterfächergarnele zu sein. Dieser nicht gerade schmeichelhafte Name ist somit auf das imposante optische Erscheinungsbild der Blauen Gabunfächerhandgarnele zurückzuführen und keineswegs – wie man zunächst denken könnte – auf ihr Verhalten, welches wir weiter unten noch beschreiben werden.

Die Größe der Blauen Gabunfächerhandgarnele sowie ihre auffälligen Gliedmaßen sind das eine – wichtig ist bei dieser Fächergarnele aber selbstverständlich auch die Färbung. Die namensgebende blaue Färbung ist vor allem bei jungen Garnelen vorzufinden sowie bei solchen, die auf einem dunklen Bodengrund gehalten werden. Im letzteren Fall scheinen sich die Garnelen farblich ihrem Umfeld anzupassen, um vor Fressfeinden geschützt zu sein. Werden die Blauen Gabunfächerhandgarnelen nicht auf einem möglichst dunklen Bodengrund gehalten, können sie aber auch andere Färbungen annehmen, wobei nicht nur ein helleres Blau, sondern zum Beispiel auch Weiß- und Brauntöne eine Rolle spielen können. Weißliche Töne können dabei auch direkt nach der Häutung auftreten. Zudem tendieren gerade ältere Blaue Gabunfächerhandgarnelen dazu, einen Braunton anzunehmen.

Verhalten der Monsterfächergarnele

Wie weiter oben bereits angedeutet, ist die Blaue Gabunfächerhandgarnele keineswegs ein gefährlicher Aquarienbewohner, der den Namenszusatz „Monster“ verdient hätte. Ganz im Gegenteil sind die Garnelen sehr friedlich und widmen einen Großteil ihrer Zeit dazu, mit ihren Fächerhänden Partikel aus dem Wasser zu filtern. Sie suchen zu diesem Zwecke strömungsintensivere Bereiche im Aquarium auf, sodass ihnen das Futter quasi in die Hände fällt. Aktiv ist die Blaue Gabunfächerhandgarnele vor allem in der Nacht. Da sie sich von kleinsten Partikeln, die im Wasser schweben, ernährt, kann sie auch mit vielen anderen Aquarienbewohnern vergesellschaftet werden, ohne dass man damit rechnen müsste, dass die Blaue Gabunfächerhandgarnele auf diese Tiere Jagd machen würde.

Haltung im Aquarium und Zucht der Monsterfächergarnele

Blaue Gabunfächergarnele HaltungEntsprechend ihrer Ernährungsweise, ihrem Verhalten und ihrer Größe benötigt die Blaue Gabunfächerhandgarnele ein Aquarium, das auf ihre Ansprüche gut zugeschnitten ist. Dies bedeutet zunächst einmal, dass das Aquarium nicht zu klein sein darf, da die Blaue Gabunfächerhandgarnele wirklich eine beachtliche Körpergröße erreichen kann. Geht es um das Futter, ist Staubfutter gefragt: Dieses kann die Blaue Gabunfächerhandgarnele mit ihren Fächerhänden aus dem Wasser herausfiltern. Damit dieses gelingen kann, muss in dem Aquarium gleichzeitig aber auch eine gewisse Strömung herrschen. Wie oben bereits angesprochen, zeigt sich die Blaue Gabunfächerhandgarnele vor allem in der Nacht aktiv. Damit sie tagsüber den gewünschten Schutz in einem Aquarium finden kann, sollte eine Bepflanzung sowie die Ausstattung des Beckens mit Höhlen und Co. eine Selbstverständlichkeit sein. Die Friedfertigkeit der Blauen Gabunfächerhandgarnele zeigt sich im Übrigen auch in ihrem Umgang mit Pflanzen, sodass sich der Aquarianer keine Sorgen machen muss, dass diese angeknabbert oder ausgegraben werden.

Auch wenn man der Blauen Gabunfächerhandgarnele sehr gute Lebensbedingungen in einem Aquarium bietet, ist nicht damit zu rechnen, dass sich Nachwuchs einstellt. Leider ist die Zucht im Süßwasser nicht möglich, da die Blaue Gabunfächerhandgarnele dem primitiven Fortpflanzungstypus angehört. Dieses bedeutet, dass die weiblichen Garnelen lediglich Larven entlassen, die zu ihrer Weiterentwicklung auf Brackwasser angewiesen sind. Erst später suchen die Larven in der freien Natur wieder Süßwasserbereiche auf. Das Bedürfnis der Larven nach Brackwasser erschwert die Zucht erheblich. Eventuell ergibt sich hier für sehr ambitionierte Aquarianer aber ein spannendes Betätigungsfeld.

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