Ninja Garnele

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Deutsche Bez.:Ninjagarnele
Lateinische Bez.:Caridina serratirostris
Größe:bis 2,5 cm
Temperatur:22 - 28 °C
Gesamthärte:bis 25 °dgH
pH-Wert:6 - 8
Haltung:mittel
Bei der Ninjagarnele handelt es sich um eine Garnele, die zwar nicht zu den bekanntesten Süßwassergarnelen zählt, allerdings einige Besonderheiten aufweist, die sie für viele Garnelen-Fans interessant macht. Der wissenschaftliche Name der Ninjagarnele lautet Caridina serratirostris. Ihr populärer Name Ninjagarnele ist geläufiger, lässt allerdings auch schnell den Trugschluss zu, dass es sich bei den Garnelen um besonders aggressive Aquarienbewohner handeln würde. Dieses ist nicht der Fall, vielmehr muss gemutmaßt werden, dass der Name Ninjagarnele Verwendung gefunden hat, da sich die Garnelen farblich ihrem Umfeld anpassen können. Techniken der Tarnung sind auch für die namensgebenden Ninjakämpfer aus Japan von hoher Bedeutung, sodass es anscheinend zu einer Namensübertragung kam. Ursprünglich stammen die Ninjagarnele aus Asien.

Erscheinungsbild der Ninja Garnele

Ninjagarnele - caridina-serratirostrisNinjagarnelen kann man nicht ohne Weiteres ein eindeutiges Erscheinungsbild zuschreiben. So gibt es zum Beispiel Exemplare, die rot gefärbt sind, aber auch solche, die eine bläuliche Färbung aufweisen. In der Regel sind Ninjagarnelen dabei nicht flächig gefärbt, sondern getigert oder mitunter auch gepunktet. Die Zeichnung ist hierbei oft relativ unruhig und weist somit ihren ganz eigenen, speziellen Charme auf. Wie bereits oben erwähnt, können die Garnelen auch ihre Grundfärbung verändern. Solche Farbveränderungen können zum Beispiel dann auftreten, wenn die Stimmung der Garnele wechselt oder wenn sie darauf angewiesen ist, sich zu tarnen. Die Farbvariabilität macht die Ninjagarnele zu einem interessanten Aquarienbewohner, den man immer wieder gerne beobachten wird.

Die Zucht als Herausforderung

Mit der Ninjagarnele zu züchten ist eine Herausforderung. Im Gegensatz zu Garnelen, die dem spezialisierten Fortpflanzungstypus angehören, entlässt die Ninjagarnele keine fertig entwickelten Jungtiere, sondern Larven. Ein legendes Weibchen kann auf einen Schlag zwar mehrere hundert Larven absetzen, die Herausforderung für den Aquarianer besteht allerdings darin, die Nachkommenschaft auch durchzubringen. Um sich richtig entwickeln zu können, benötigen die Larven der Ninjagarnele nämlich Salzwasser. Die Zucht der Garnelen wird hierdurch sehr viel komplizierter, sodass insbesondere Anfänger für die ersten Zuchtversuche eher auf andere Garnelenarten ausweichen sollten.

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